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Autor: Maria Singer   Erstellt: 12.01.2015


Strategische Metalle zur Vermögenssicherung

 

Die Eurokrise lässt viele Anleger darüber nachdenken, wie sie ihr Vermögen bestmöglich investieren können. Viele fürchten sich vor einem Zusammenbruch der Währung und setzen deshalb verstärkt auf Sachwerte wie Immobilien oder Gold. Die Finanzexpertin Maria Singer spricht im AGITANO-Interview mit Oliver Foitzik über die Angst vor einer Währungsreform und warum sie deshalb auf strategische Metalle als Anlage setzt.

Interview mit Maria Singer zu strategische Metalle und Finanzanlagen

1. Schönen Guten Tag Frau Singer, Sie sind ausgebildete Finanzexpertin mit Schwerpunkt Sachwerte. Wir möchten gern mehr über Sie erfahren. Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich habe an der Fachhochschule Koblenz Betriebswirtschaft studiert, inklusive eines Auslandssemesters in Aberdeen, danach habe ich die Hochschule Lahr als Master of Finance and Banking abgeschlossen. Nach allen Berufsjahren und qualifizierter Ausbildung bekam ich erste Zweifel. Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen den Angeboten für die Masse der Kunden und den Angeboten für institutionelle Investoren. Vor allem erstere schnitten in der Gewinnerzielung erheblich schlechter ab – und das bei vergleichbar höherem Risiko.

Außerdem mündet der „klassische“ Wunsch nach Heirat, Familiengründung und Hauskauf in der Regel in eine 20 bis 30 Jahre andauernde Abzahlungsverpflichtung. So schaffen wir uns finanzielle Zwänge, aus welchen wir uns – wenn überhaupt – nicht so leicht befreien können. Und das in einer Zeit, in der sich weltwirtschaftlich Vieles im Umbruch befindet, wie die Pleite der Lehman Bank und die Euro-Krise zeigen.

Auch meine Familie hat von totaler Geldentwertung über Währungsreform und Zwangsenteignung bis hin zum Staatsbankrott mittlerweile alles erlebt. Was nach diesen Krisen übrig war, waren allein die Sachwerte.

2. Das Finanz- und Währungssystem befindet sind nach wie vor in einer tiefgreifenden Umbruchphase. Dies wurde vor allem durch die Lehman-Pleite in 2008 und die Rettung von Banken und EU-Staaten mit EU-Mitteln sichtbar. Viele Menschen machen sich daher Gedanken für die Sicherung der eigenen Vermögenswerte. Wie sicher ist mein Vermögen eigentlich noch?

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Bares ist Wahres? Mitnichten. Setzen Sie lieber auf strategische Metalle. (Bild: I-vista / pixelio.de)

Die eigentliche Krise fängt jetzt erst an, bis jetzt hatten wir noch gar keine Krise. Viele Staaten haben jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt. Irgendwann kommt der Tag X, wo alle Staaten ihre Rechnungen bezahlen müssen. Die Aufnahme von Schulden bis zu Unendlichkeit ist unmöglich. Daher sollte diese Blase demnächst auch platzen. Es wird auf jeden Fall ein Bereinigungsprozess stattfinden und somit eine Rückkehr zu normalen Verhältnissen.

Die Vergangenheit hat uns gezeigt, wenn die Zahlungsunfähigkeit droht, entledigt sich ein Staat seiner Schulden immer durch Währungsreform. Keiner nahm dabei Rücksicht auf die Bürger und seine Ersparnisse.

Denn wenn ein Staat in die Schieflage gerät, bürgen Sie als Bürger für Ihren Staat! Neben Steuererhöhungen werden inzwischen auch andere weitreichende Maßnahmen diskutiert, wie z.B. Negativzinsen auf Bankguthaben (aktueller Bericht in “Die Welt”) und Zwangsanleihen oder Zwangsabgaben.

Laut Artikel 14(2) Grundgesetz ist eine Zwangsabgabe im Rahmen des rechtlich Möglichen, da „Eigentum verpflichtet“ und „dem Wohle der Allgemeinheit dienen“ soll. Ähnliches findet sich auch in der Europäischen Menschenrechtskonvention. Eine vierte Währungsreform seit knapp 60 Jahren ist daher nicht unrealistisch in Deutschland.

3. Wie sichere ich mein Vermögen am besten ab?

Angesicht dieser zugespitzten Situation bieten momentan die Sachwertanlagen einzige Sicherheit. In dieser schwierigen Zeit sollte man das Vermögen durch die Sachwerte konservieren, um anstehende Krise ohne große Verluste durchstehen zu können. Jeder muss sich im Klaren sein, dass sich alle Sparvermögen am Tage X auflösen könnten. Egal was kommen mag, mit Sachwertanlagen können Sie auf jeden Fall den Wert erhalten.

Das wichtigste ist in dieser Situation erstmal die Risikoabsicherung, die Barreserve und die Schuldentilgung zu gewährleisten. Neben der Risikostreuung wird die Nutzung neuer Anlagemöglichkeiten wie z.B. Vermögenssicherung durch strategische Edelmetalle immer relevanter.

Auch bei Sachwertanlagen sollte man streuen. Der Klassiker ist hier eigener Grund und Boden und schuldenfreie Wohneinheit. Die Immobilie stellt einen echten Sachwert dar. Allerdings bindet die Immobilie das Vermögen langfristig, zudem muss sie stetig gepflegt werden und die Anlage ist mit einem gewissem Risiko verbunden.

Einen echten Wert bieten auch die Edel- und strategische Metalle in physischer Form. Hier meine ich weniger Gold, sondern Silber und Industrieedelmetalle. Denn Gold ist ein „emotionales“ Metall, das zwar eine Wertaufbewahrungsfunktion hat, aber in der Industrie nicht wirklich „gebraucht“ wird. Interessanter erscheinen mir strategische Metalle, die 30 Mal seltener als Gold sind, die aber in der Industrie zu 100 Prozent gebraucht und verbraucht werden. Das ist ein echter Garant für den Werterhalt und die Wertsteigerung. Deshalb empfehle ich die Vermögenssicherung durch strategische Metalle.

4. Welche Anlageformen sind aus Ihrer Sicht zukunftsweisend?

Momentan sind das eindeutig die Sachwertanlagen, Vermögenssicherung durch strategische Metalle ist ein Teil davon. In einem Aufschwung nach der Krise werden andere Anlageformen attraktiver. Wer seine Altersvorsorge schützen will, dem bleibt nur, sein Erspartes in echte Werte zu tauschen, die außerhalb des Zugriffsbereichs von EU und NATO verwahrt werden. Wenn Sie Vermögenssicherung durch strategische Edelmetalle betrieben, können Sie ihre Vermögenswerte vor möglichen Enteignungsplänen der EU sichern.

5. Sie empfehlen hier strategische Metalle. Was sind strategische Metalle?

Ohne strategische Metalle funktioniert auf unserem Planeten im 21. Jahrhundert nichts. Es gäbe z. B. keine Autos, Flugzeuge, Flachbildschirme oder Handys. Auch nicht die Solaranlage, die vielleicht auf Ihrem Dach installiert ist.

Der Begriff “Strategische Metalle” bezeichnet Metalle, die aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Verwendungszwecks eine strategische Bedeutung in der Industrie haben. Neben „Seltenen Erden“ wird auch oft der Ausdruck „Technologiemetalle“ oder „Hightech-Metalle“ verwendet.

Zu den strategischen Metallen gehören insgesamt 29 Elemente wie z.B. Antimon, Gallium, Indium, Molybdän, Hafnium und auch Wismut. Diese Metalle finden ihre Verwendung meist in Form von Legierungen. Sie werden häufig in Keramikverbindungen eingesetzt, um eine höhere Hitzebeständigkeit, Härte oder auch thermische Leitfähigkeit zu erzielen. Viele Zukunftstechnologien sind ohne diese Metalle undenkbar.

6. Worin liegen die Vorteile bei Investments in strategische Metalle?

Viele Privat-Anleger suchen in diesen schwierigen Zeiten für Ihr Geld eine solide Anlage, die Ihnen Sicherheit und Werterhalt gewährt. Vermögenssicherung durch strategische Metalle hat viele Vorteile:

  • Seltene Metalle sind in der modernen Industrie unverzichtbar.
  • Sie erwerben zu 100 Prozent physisches Eigentum an unvergänglichen Sachwerten.
  • Keine Unternehmensbeteiligungen, Zertifikate oder „Papierforderungen“.
  • Gefragte Sachwertanlagen mit besten Perspektiven auf langfristige Wertsteigerung.
  • Umsatzsteuerfreier Erwerb und sichere Lagerung in der Schweiz.
  • Ihre Metalle lagern physisch außerhalb der EU und NATO.
  • Ihr Eigentum wird von Schweizer Zollbehörden geschützt.

Die Schweizerische Metallhandels AG (SMH) ist die Nummer eins für Handel und Lagerung von strategischen Metallen in der Schweiz. Vermögenssicherung durch strategische Metalle basiert auf realen Werten.

7. Ihre Finanzdenke haben unter anderem die Herren Robert Kiyosakis und T.Harv Eker geprägt. Zweiterer hat den Bestseller „So denken Millionäre“ geschrieben. Was unterscheidet Millionäre im Denken von anderen Menschen?

Der Unterschied zwischen den finanziell erfolgreichen, also unabhängigen Menschen, und den Durchschnittsverdienern liegt nach Eker zu einem großen Teil an den konditionierten Überzeugungen im Umgang mit Geld. Eker vertritt die Ansicht, dass diese inneren, meist unreflektiert angenommenen Überzeugungen die Wurzel aller Erfolge oder Misserfolge sind. Die gute Nachricht ist: diese Glaubenssätze lassen sich ändern. Erfolg kann man lernen!

8. Sie sagten einmal, dass Ihre Philosophie „Investieren Sie nicht BEI einer Bank, sondern WIE eine Bank“ laute. Was meinen Sie damit?

Banken selbst investieren ganz anders. Sie achten auf die nachhaltige Wertsteigerung bei den Anlagen. Für sie macht es keinen Sinn in Sparbuch, Festgeldanlagen, Lebensversicherungen oder Bausparverträge zu investieren. Einerseits investieren Sie in erster Linie in Schulden von Staaten, Unternehmen und Privatpersonen und andererseits investieren sie  in Immobilien, aber auch in Rohstoffe.

Zum Beispiel im Falle einer Währungsreform steht der Anleger mit seinen wertlosen Geldscheinen allein da. Die Bank ist wiederum immer auf der sicheren Seite. Kredite müssen unabhängig von der Währung zurückbezahlt werden. Das Geldwertrisiko wird an die Bankkunden übertragen. Die Sachwerte haben einen inneren Wert und daher können sie nicht wertlos werden. Das meine ich mit „Investieren Sie nicht BEI einer Bank, sondern WIE eine Bank.“

Vielen Dank Frau Singer für das interessante Gespräch zu strategische Metalle.

Das Interview mit Maria Singer führte Oliver Foitzik, Herausgeber AGITANO und HCC-Magazin sowie Kooperationspartner von Business to People.


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